Ziel der Übung war es, Einsatzoptionen im Vegetationsbrandschutz praktisch zu erproben.
Im Mittelpunkt stand die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Baumaschinen – darunter Bagger, Radlader und Teleskoplader – und den Motorsägenbedienern. Diese Kombination ermöglicht es, im Ernstfall die unkontrollierte Ausbreitung von Vegetationsbränden effektiv zu stoppen.
Die Bagger unterstützten beim Abtransport der Baumstämme. Anschließend nahmen die Radlader die Baumstämme auf und luden sie auf die Kipper.
Die Räumgruppen Typ C mit Teleskoplader sorgten für eine freie Zuwegung vom Abladepunkt: Dafür wurde ein Arbeitskorb montiert, in dem ein Motorsägenbediener tief sitzende Äste entfernte, um die Zufahrt für die Kipper zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau einer provisorischen Straße aus Fahrbahnplatten, die das Befahren des Übungsgebietes erleichterte.
Als besondere Fachübung führte die Fachgruppe Sprengen die Sprengung eines Baumes durch – ein Verfahren, das eingesetzt wird, wenn eine konventionelle Fällung zu gefährlich wäre.
Auch die Logistik-Materialwirtschaft war vor Ort, um defektes Gerät schnell wieder einsatzbereit zu machen und den reibungslosen Ablauf der Übung zu gewährleisten.
Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die gelungene und realitätsnahe Übung.
Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Übung!